csrdcompliance Auf die Warteliste setzen

Kennisbank

ESG-Verpflichtungen für das Gastgewerbe: wo die Kette beginnt

Eine Branche kleiner Glieder und langer Ketten

Das Gastgewerbe besteht größtenteils aus kleinen und mittleren Unternehmen: Restaurants, Hotels, Catering, Cafés. Viele dieser Unternehmen fallen für sich genommen nicht direkt unter die strengsten Berichtspflichten. Doch Gastgewerbebetriebe befinden sich durchaus in der Kette von Unternehmen, die das wohl tun: eine große Hotelkette, ein Caterer, der für börsennotierte Kunden arbeitet, ein Franchisesystem mit einer berichtspflichtigen Muttergesellschaft. Die Frage, ob ESG-Regeln gelten, ist in dieser Branche selten eine Frage, die ein Unternehmen allein beantworten kann. Sie hängt von der Größe ab, von der Eigentumsstruktur und von der Position, die ein Unternehmen in der Kette eines größeren Akteurs einnimmt.

Dazu kommt eine zweite Ebene: das Personal. Das Gastgewerbe ist arbeitsintensiv, arbeitet mit vielen flexiblen und befristeten Verträgen und hat mit Fragen rund um Arbeitsbedingungen, Vergütung und Mitbestimmung zu tun, die in anderen Branchen weniger stark ins Gewicht fallen. Wer die Frage "welchen ESG-Regeln unterliegt das Gastgewerbe" stellt, muss also sowohl die eigene Größe betrachten als auch die Frage, wer in der Kette über dem Unternehmen steht und welche Nachweise dieser Akteur verlangt.

Drei Wege, auf denen Verpflichtungen entstehen

Der erste Weg ist die eigene Größe: Fällt ein Gastgewerbeunternehmen selbst unter die Schwellenwerte für die Berichtspflicht, gelten die Verpflichtungen unmittelbar. Für den größten Teil der Branche ist das nicht der Fall, doch die Schwellenwerte verschieben sich, und die genaue Grenze hängt vom aktuellen Gesetzestext ab.

Der zweite Weg ist die Kette. Eine Hotelkette, ein Facility-Unternehmen oder ein Franchisegeber, der selbst berichtspflichtig ist, fragt bei den Unternehmen, mit denen zusammengearbeitet wird, Daten ab: Energieverbrauch, Arbeitsbedingungen, Herkunft von Produkten. Diese Anfrage kommt oft nicht als gesetzliche Verpflichtung, sondern als vertragliche Anforderung. Für einen Gastgewerbeunternehmer fühlt sich das nicht anders an als ein Gesetz, denn die Folge – Daten müssen geliefert und belegt werden – ist dieselbe.

Der dritte Weg ist national. Dieselbe europäische Regel fällt pro Land unterschiedlich aus: Ein Mitgliedstaat kann Schwellenwerte, Definitionen oder Übergangsfristen anders festlegen als ein Nachbarland. Eine Gastgewerbekette mit Standorten in mehreren Ländern kann also pro Land mit leicht anderen Verpflichtungen konfrontiert werden, auch wenn es sich um dieselbe zugrunde liegende europäische Regel handelt. Wer nur auf den europäischen Text blickt und die nationale Ausgestaltung übersieht, unterschätzt strukturell, was in der Praxis verlangt wird.

Was andere Branchen zeigen

Das Verhältnis zwischen eigener Größe und Kettendruck spielt sich in anderen Branchen auf vergleichbare, aber leicht andere Weise ab. Im Agrarsektor läuft die Frage oft über den Abnehmer in der Lebensmittelkette; wer dieses Muster erkennt, findet Anhaltspunkte in der Analyse der ESG-Verpflichtungen im Agrarsektor. Bei Immobilien liegt der Schwerpunkt eher auf den Gebäuden und deren Energieleistung, wie in der Besprechung der ESG-Regeln für den Immobiliensektor beschrieben. Und im Finanzdienstleistungssektor funktioniert die Kettenlogik gerade umgekehrt: Banken und Versicherer sind selbst oft die Partei, die Daten bei anderen abfragt, was in der Übersicht der ESG-Verpflichtungen für den Finanzsektor erläutert wird. Für ein Gastgewerbeunternehmen, das Teil einer größeren Kette ist, ist es hilfreich zu sehen, wie diese Kette auf der anderen Seite, bei der berichtspflichtigen Partei selbst, ausgestaltet wird.

Vom Wissen zum Nachweisen

Zu wissen, dass eine Verpflichtung gilt, ist ein Schritt. Der nächste Schritt ist nachzuweisen, dass diese Verpflichtung eingehalten wird: wer innerhalb des Unternehmens verantwortlich ist, welche Nachweise vorliegen und welche Kontrolle darauf steht. Für ein Gastgewerbeunternehmen mit mehreren Standorten, einer Franchisestruktur oder einer Kette von Subunternehmern ist das keine Frage eines einzelnen Dokuments, sondern einer Struktur, die pro Verpflichtung zeigt, wer Eigentümer ist und woher der Nachweis stammt. Wie ein Vorstand das aufbaut und nachweist, ist auf der Seite über wie ein Vorstand nachweist, dass er in control ist beschrieben.

Der Compliance Check

Der Compliance Check zeigt auf, welche Verpflichtungen für ein Gastgewerbeunternehmen relevant sind, wer dafür Eigentümer ist, welche Nachweise erforderlich sind und welche Kontrolle darauf stehen sollte. Das ist kein zweites Regelwerk neben dem Gesetz, sondern die Ebene, die es einem Vorstand ermöglicht zu zeigen, dass er weiß, was zu erfüllen ist, und das belegen kann. Das Tool, das diese Übersicht pro Unternehmen aufbaut, befindet sich im Aufbau; wer dies nutzen möchte, sobald es verfügbar ist, kann sich für die Warteliste anmelden.

Was das für die Organisation der Arbeit bedeutet

Das Erfassen von Verpflichtungen, das Sammeln von Nachweisen und das Pflegen von Kontrollen ist Arbeit, die zu einem Teil aus Wiederholung besteht: Daten abrufen, Dokumente ordnen, dem richtigen Eigentümer zuordnen. Für ein Gastgewerbeunternehmen, das mit mehreren Standorten, Lieferanten oder Kettenpartnern arbeitet, summiert sich diese Arbeit schnell. Der Werkscan von FTE TO AI berechnet pro Aufgabe, welcher Anteil davon von KI übernommen werden kann, sodass klar wird, wo Menschen für die Beurteilung erforderlich bleiben und wo das Sammeln und Ordnen von Nachweisen automatisiert unterstützt werden kann.

Alpha 60de assistent van de Compliance Check

Vraag maar welke verplichting op u van toepassing is, en waaraan u dat kunt aantonen.

Answers come from this site’s knowledge base. Not tailored advice, and not a scan of your company.